Sportpolitik – Berlin – 386 Millionen Euro Sanierungsstau: Härtel für Nachhaltigkeit – Sport

Berlin (dpa) – Präsident Thomas Hartl vom Landessportbund Berlin sieht die Existenz der Sportvereine trotz Corona-Pandemie und Energiekrise nicht existenziell gefährdet. Der 71-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Trotz aller Belastungen sind wir gut durch die Corona-Pandemie gekommen, niemand ist deswegen pleite gegangen oder musste liquidiert werden. Die Vereine sind auf einem guten Weg.“

Der LSB konnte während der Pandemie 11,5 Millionen Euro an staatlichen Hilfen zuweisen, um Clubs vor der Geschäftsaufgabe zu bewahren, nachdem viele Clubmitglieder aufgrund der Pandemie ausgeschieden waren. Nun gibt es laut Hertel einen gegenläufigen Trend: „Letztes Jahr haben wir 22.222 neue Mitglieder dazugewonnen. Damit liegen wir bundesweit auf Platz eins.

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Auch neue Belastungen aus der Energiekrise könnten gemildert werden, so Haertel, der vergangene Woche durch einen Erdrutschsieg für weitere vier Jahre zum Präsidenten wiedergewählt wurde. Berlins Vereine erhalten rund 11,5 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel, davon fließen 8 Millionen in den gemeinnützigen Sport, die LSB – wie die Corona-Pandemie – an Vereine weitergeben darf. „Vereine müssen aufgrund von Vorauszahlungen mit einer großen wirtschaftlichen Belastung durch Verdrei- oder Vervierfachung der Energiekosten rechnen. Das gilt zum Beispiel für Tennisvereine, die im Winter Turnhallen bauen. Diese Kosten könnten einem Verein bis zu 90.000 Euro zustehen, sagte Hartl.

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Zudem sind Vereine wie der SC Siemensstadt, die für ihre Sportanlagen selbst aufkommen müssen, stark betroffen. Sie können es nicht allein durch Mitgliedsbeiträge auffangen.

Hartle zieht aus vielen Zeiten zwei Schlussfolgerungen. Die Corona-Epidemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Prävention, Prävention und Hygiene in unseren Sportstätten sind. „Die Energiekrise zeigt uns, dass wir nachhaltig in unsere Sportstätten investieren müssen.“ Und hier erwartet der ehemalige Außenminister neue Hürden: „Was die Sportstätten der Stadt betrifft, so haben wir in Berlin 386 Millionen Euro Sanierungskosten ohne Schwimmbäder, Olympiapark, Sportforum Hohenschönhausen. Außerdem ist das fast eine.“ Milliarden. Es ist gestapelt und es gibt nur 18 Millionen Euro pro Jahr.

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Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen sieht Haertel Möglichkeiten, den Wiederaufbau finanziell besser voranzutreiben. Der Sprecher dieser Organisation sagt: Wir brauchen eine Vereinbarung für die Sanierung von Sportstätten unter nachhaltigen Gesichtspunkten. Wir sollten uns mehr auf diesen Aspekt konzentrieren und sehen, welche Mittel wir aus welchen Quellen sammeln können, um eine nachhaltige Renovierung zu erreichen. Landessportverbände in Deutschland: „Es gibt Programme sowohl auf Bundesebene als auch auf kommunaler Ebene. Wir müssen sie kumulativ steuern und unterschiedliche Finanzierungsprogramme nutzen.“

© dpa-infocom, dpa:221202-99-751336/3

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