Millionenpleite: Flink meldet in Österreich Insolvenz an

Im Oktober 2021 startete der Gorilla-Konkurrent Berlin Flink einen Express-Lieferservice in Österreich. Derzeit hat die Tochtergesellschaft 163 Arbeitslose.

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Flinke SE

Während der Rivale Gorillas Gespräche führt, um die türkische Marke Getir zu übernehmen, hat sich der deutsche Rivale Flink im Windschatten ohne Schlagzeilen zu einem schlagkräftigen Spiel entwickelt. Und jetzt muss der pinke Lieferdienst einen Volltreffer landen: Die österreichische Tochter des Lieferdienstes hat Insolvenz angemeldet. Der Alpenverein der Gläubiger (AKV) teilte mit, dass bereits ein Verfahren beim Handelsgericht Wien eröffnet wurde.

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Auf dem Land war Flink in den Städten Wien, Graz und Innsbruck aktiv. Den Grundstein legte der Lieferdienst im September 2021, einen Monat später nahm er den Betrieb auf. Mit finanzieller Unterstützung der deutschen Muttergesellschaft wird dieser Geschäftsbereich in Österreich aufgebaut.

Verlust von Millionen binärer Ziffern

Die deutsche Muttergesellschaft in Deutschland hat mit der Umstrukturierung begonnen und zahlt daher nicht mehr. Laut einem Flink-Sprecher ist es nicht möglich, das Geschäft in naher Zukunft profitabel zu machen. Deshalb wurde die Reißleine gezogen. An 12 Standorten in den drei Städten arbeiteten zuletzt 163 Arbeiter, fast ausschließlich Fahrer und Lageristen.

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Der Zahlungsprozess wird nun zeigen, ob das Unternehmen fortgeführt wird und ob die Abfindung durch den Restrukturierungsplan aufgenommen wird. Bisherige Marketingbemühungen waren nach Angaben der Kreditorenbuchhaltung nicht erfolgreich. Ein Flink-Sprecher bestätigte zudem, dass die Verkaufsverhandlungen nicht erfolgreich waren. Außer in Deutschland arbeitet Flink nur in Frankreich und den Niederlanden. Mit diesen Kunden will das Unternehmen nach Angaben des Sprechers weiter intensiv zusammenarbeiten.

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Die Gesamtverschuldung der österreichischen Flink-Tochter beläuft sich den Angaben zufolge auf 22,4 Millionen Euro, davon entfallen rund 18 Millionen Euro auf die deutsche Muttergesellschaft. Bisher hat er bereits knapp eine Milliarde Euro an Investorengeldern eingesammelt.

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