Jährlich 35.000 Todesfälle durch Antibiotikaresistenzen | Freie Presse

Laut der Leitung des EU ECDC gibt es in den Jahren 2016 bis 2020 mehr Todesfälle durch Infektionskrankheiten. Die Direktorin des ECDC, Andrea Ammon, spricht von „der Zunahme der Besorgnis“.

Die Gesundheitsrisiken seien vergleichbar mit Grippe, Tuberkulose und HIV/AIDS zusammen, sagte die Stockholmer Verwaltung in einem Bericht. Zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören neben der 27. EU auch Norwegen, Liechtenstein und Island.

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Die Schätzung basiert auf den Jahren 2016 bis 2020 und zeigt eine Steigerung gegenüber früheren Schätzungen. „Wir beobachten einen alarmierenden Anstieg der Zahl der Todesfälle aufgrund von Infektionen mit antibiotikaresistenten Bakterien“, sagte ECDC-Direktorin Andrea Ammon vor dem Europäischen Antibiotikatag. Es muss mehr getan werden, um sicherzustellen, dass keine Pestizide verwendet werden. Außerdem müssen die Infektionskontroll- und Präventionssysteme verbessert werden.

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Am Europäischen Antibiotika-Tag steht unter anderem der umsichtige Umgang mit Antibiotika in Europa im Mittelpunkt. (dpa)

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