Beromünster sagt Ja zur Orstplanung

Beromünster

Die Stadtplanung findet viele ihrer Bewohner

Beromünster hat einen neuen Stadtplan. Damit endet eine zehnjährige Serie – zumindest vorerst.

Blick auf den Stadtteil Beromünster

Blick auf den Stadtteil Beromünster

Foto: Urs Flüeler/Stichworte

Die Stadt Beromünster arbeitet seit mehr als zehn Jahren aktiv an der Überarbeitung des Stadtplans. Nun hat das umstrittene Abkommen ein erstes Fazit gezogen: Die Menschen unterstützten den Plan am Sonntag mit 73 Prozent Ja. Die Teilnahme betrug 51 Prozent.

Dieser fasst die Regionalpläne für die Bezirke Beromünster, Gunzwil, Neudorf und Schwarzenbach zusammen. Und das Land kann in den nächsten fünfzehn Jahren weiter wachsen. 500 neue Wohnungen entstehen, 400 davon im Raum Beromünster. Das wird aber der größte Ausbau, wie Oberbürgermeister Hans-Peter Arnold vor der Wahl betonte.

Am Sonntag sagte er: „Die heutige Entscheidung ist spannend. Es eröffnet neue Pläne und Entwicklungsmöglichkeiten für Einwohner und Unternehmen. „Beromünster kann seine Attraktivität als Quartier in der Stadt Luzern steigern.

Der Start steht noch aus

Ein Oppositionskomitee widersetzte sich dem neuen Stadtplan. Er befürchtet den Verlust des lokalen Charakters durch das Wachstum. 2020 kann die Opposition noch eine Mehrheit hinter sich sichern, und die Stimmberechtigten lehnen die Revision des Stadtplans ab.

Anschließend prüft der Gemeinderat die Unterlagen. Es wurde beschlossen, eine Überprüfung in Etappen durchzuführen. Begonnen hat es im Bifang-Areal, wo der Neubau des Pflegeheims Bärgmättli entsteht – ein ebenfalls umstrittenes Projekt, das aber von einer rekordverdächtigen Gemeindeversammlung im Herbst 2021 genehmigt wurde.

Noch ist unklar, wie es mit der Bebauung im Gebiet Schlössli Höchi weitergeht. Die IG Baukultur hat Schritte unternommen, um die geplanten Arbeiten dort zu verhindern. Vor der Abstimmung über die Ortsplanungsrevision haben die Gemeinderäte entschieden, am selben Tag keinen Entwurf der Öffentlichkeit vorzulegen. Am 12. März entscheiden die Stimmberechtigten über den Plan von Schlössli-Höchi.

Ja für das Budget im Quartier Chällermatt

Mit einer Ja-Marge von 87 Prozent wurde das Beromünster Budget 2023 angenommen, das eine Ausgabenkürzung von 2,2 Millionen Franken vorsieht. Für nächstes Jahr ist eine Investition von vier Millionen Schweizer Franken geplant. So wird zum Beispiel die Leichenhalle in Beromünster saniert, die öffentliche Beleuchtung auf LED umgestellt, der Notparkplatz in Chrottenmösli oder das Schulgebäude zwei saniert. Die Stimmberechtigten stimmten der Auflösung von Chällermatt mit einer Ja-Marge von 77 Prozent zu. Anwohner schaffen die Grundlage für drei neue Spielplätze mit Feuerwachen und Gemeinschaftsunterkünften. (rem)

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