Asean-Gipfel geht in heiße Phase – Biden in Kambodscha

US-Präsident Joe Biden (zweiter von links) und Außenminister Antony Blinken (r) werden bei ihrer Ankunft in Phnom Penh begrüßt. US-Präsident Joe Biden (zweiter von links) und Außenminister Antony Blinken (r) werden bei ihrer Ankunft in Phnom Penh begrüßt.

US-Präsident Joe Biden (zweiter von links) und Außenminister Antony Blinken (r) werden bei ihrer Ankunft in Phnom Penh begrüßt.

Quelle: Alex Brandon/AP/dpa

US-Präsident Biden ist nach seiner Rede auf der Weltklimakonferenz in Ägypten nun auf Südostasien-Tournee. Erst will er die Asean-Staaten in Kambodscha umwerben, dann geht er zum G20-Gipfel nach Bali.

DDer ASEAN-Gipfel in Kambodscha tritt mit der Ankunft von US-Präsident Joe Biden in eine kritische Phase. Biden landete am Samstagmorgen Ortszeit mit der Air Force One in der Hauptstadt Phnom Penh. Am Samstagnachmittag stand ein Treffen mit dem gastgebenden Ministerpräsidenten Hun Sen auf der Tagesordnung. Biden will auch beim jährlichen US-ASEAN-Gipfel eine Rede halten. Mit seinem Besuch will er sich bei aufstrebenden asiatischen Staaten einschmeicheln und den wachsenden Einfluss Chinas in der Region unterdrücken.

ASEAN umfasst derzeit zehn Länder, darunter Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen und Myanmar. Die Krise im ehemaligen Burma nach dem Militärputsch im Februar 2021 gilt als einer der Kernpunkte der Verhandlungen.

Das ASEAN-Treffen eröffnet eine Reihe von drei Gipfeltreffen und wichtigen diplomatischen Treffen in Südostasien. Neben US-Außenminister Antonio Blinken werden der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Dmytro Kuleba in Phnom Penh sein. Unklar war, ob bilaterale Treffen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine geplant waren.

Am Sonntag will Biden am Rande des Asean-Gipfels mit dem südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol und dem japanischen Premierminister Fumio Kishida zusammentreffen, um über die jüngsten Raketentest-Provokationen Nordkoreas zu sprechen.

Zudem werde Biden mit Südkorea und Japan ein für Montag geplantes Treffen mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping auf der indonesischen Insel Bali abstimmen, sagte sein Sicherheitsberater Jake Sullivan. Das Treffen wird mit Spannung erwartet: Es ist das erste Treffen der beiden Präsidenten seit Bidens Amtsantritt. Die Beziehungen sind schlimmer denn je.

Einen Tag später beginnt im Sommerresort Nusa Dua auf Bali der zweitägige Gipfel der Gruppe der großen Wirtschaftsmächte (G20), an dem auch Bundeskanzler Olaf Soltz (SPD) teilnehmen wird. Scholz war zuvor in Vietnam und Singapur. Im Vorfeld des Gipfels forderten Aktivisten größere finanzielle Verpflichtungen zur Bekämpfung des wachsenden Welthungers und des Klimawandels. Die G20 soll den Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz COP27 in Ägypten neuen Schwung verleihen.

Der Konzern ist für 80 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Die G20 umfasst die Europäische Union und die stärksten Volkswirtschaften auf allen Kontinenten. Dies sind 19 Länder:
Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko,
Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die USA.

Am Ende der Gipfelreihe findet am Freitag und Samstag in der thailändischen Hauptstadt Bangkok der Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) statt. Unter anderem werden Xi Jinping, US-Vizepräsidentin Kamala Harris und der französische Präsident Emmanuel Macron eintreffen. 21 pazifische Länder arbeiten im Forum zusammen: USA, China, Japan, Russland, Südkorea, Kanada, Mexiko, Chile, Peru, Neuseeland, Australien, Papua-Neuguinea, Taiwan, Hongkong, Brunei, Indonesien, Malaysia und Singapur, Philippinen, Thailand und Vietnam.

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